Eigenbau-Stufentandem

Es gibt wirklich noch andere Räder als Pinos??? Ja!

Moderator: Wildcate

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Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » Fr Sep 24, 2010 5:27 pm

Hallo,

ich bin der "Neue". Mir gefiel das Konzept "PINO" als Reiserad für meine Göttergattin und mich. Dabei waren 3 Punkte entscheidungerelevant:
1. das Pino- Konzept ist sehr kommunikativ- Im A.lltag kommt man zu wenig zum Reden, das sollte im Urlaub andes sein!
2. das Konzept erlaubt beiden eine gute Sicht.
3. Es gibt kein "zu schnell/langsam". Das kann auf Tour die Beziehung belasten, zu Jugendzeiten (is 20 Jahre her...) zerbrach eine Freundschaft bei einer Radtour im schottischen Hochland, weil die gefühlte Leistung meines Kameraden nicht mit seiner wahren zusammenkam. Beim Tandem gibts das nicht.

Weil aber das Pino so affig teuer ist, habe ich versucht, das Konzept möglichst gut zu verstehen und dann abzukupfern. Das Ergebnis: Twiga (Giraffe, wg. dem langem "Hals"). Dann die Planung. Gar nicht soooo einfach. Anbei beim ersten Dummy in Holz (dar Rahmen, natürlich, der Stroker ist echt :oops: ).

sitztest.jpg
Sitzprobe mit Dummy...
sitztest.jpg (110.49 KiB) 12793 mal betrachtet


Hier der erste Wurf...

twiga.jpg
Der Entwurf...
twiga.jpg (90.41 KiB) 12780 mal betrachtet


Der Bau erfolgt in Stahl, das Hauptrohr ist 1,5mm 45er Vierkantrohr. Als Bremsen kommt eine Magura HS11 zum Einsatz: die Belastung auf die Federgabel (Spinner Grind 20" wie bei Haase) ist mir mit ner Scheibe (asymmetrischer Kraftangriff, sehr hohe Biegemomente auf dieser eigentlich zu schwachen Gabel) einfach zu hoch! Wir haben ja keine Bergtouren vor...
Die Schaltung ist hinten eine normale 8er Kette, vorne ein Schlumpf mountain drive (Tretlagerschaltung 2,5/1). Zwischen Stroker und Captain ist ein Freilauf geplant... (Ich habe meine Frau ja im Blick, da kann ich nen Freilauf riskieren :lol: )


Die komischen Kasterl sind die 4 Radtaschen (backroller classic). Mehr braucht's nicht, weil wir nicht mit Zelt & Co fahren. Mann, bin ich bequem geworden ;-)
Mittlerweile ist der Stroker noch etwas nach vorne gerutscht (ca. 60mm), um meinem Knie mehr Platz zu gönnen, auch der Lenkervorbau wurde gedreht. Den Rahmenrohbau habe ich mir vom Rahmenbauer besorgt, ebenso das meiste dieser sch...önen Zoll- Rohre.


Ich freue mich auf Eure Kommentare / Hinweise / Schreckensschreie oder was auch immer Ihr für angebracht haltet.
Grüsse, Martin

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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon upndown » Fr Sep 24, 2010 5:40 pm

Aber du weist schon, dass da auch die Beziehung leiden kann: "Mann gib mal Stoff oder soll ich alles alleine... " :mrgreen:

Würde trotzdem eine Scheibe dran machen. Die bremst einfach, was eine Felgenbremse nicht macht. Les dir mal die Beiträge zur 3. Bremse...
Bis wann willst du fertig sein?
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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon bei.beckers » Fr Sep 24, 2010 7:23 pm

Zur Bremse: In Schottland war ich 1988 mit Stahlfelgen und den seligen Weinmann Mittelzug untewegs. :wink: Das ganze bei bis zu 20% (!) Gefälle, Regen und Dreck auf der Straße- dagegen sind ALLE heutigen Bremsen ein Quantensprung! Ich bin das völlig relaxt- evtl. kommt bei Bedarf eine AVID BB7 dazu. ABER: ich halte die Federgabeln 20" für gefährlich in Verbindung mit Scheibe. Da kommt mir zuviel Kraft auf zu wenig Material mit eher mäßiger Qualität. Schon mal ne zerlegte Gabel gesehen? Angst essen Seele.

Fertig sein ist so ein Thma: habe 2 Kinder, 1 Frau, 2 Meerschweinchen, bin KiGa- Vorstand, aktiv im Ökosozialen Forum (verkappter linksradikaler Grüner...). Im Herbst soll auf jeden Fall die erste Probefahrt als solo und die Grundierung sein, halte Euch auf dem Laufenden...
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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon upndown » Fr Sep 24, 2010 8:19 pm

bei.beckers hat geschrieben:... Das ganze bei bis zu 20% (!) Gefälle, Regen und Dreck auf der Straße- dagegen sind ALLE heutigen Bremsen ein Quantensprung! ...

20%, .... aja, Flachland! :mrgreen:
aber du willst ja nicht behaupten, dass die Weinmann an einem Tandem noch gehalten hat? Womöglich hat das Spielzeugs auch noch auf eine Stahlfelge gearbeitet. Lass mich raten: Trotz Vollbremsung seid ihr schneller geworden :!:
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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon bei.beckers » Sa Sep 25, 2010 9:29 am

Hallöle,

jetzt bringen wir aber was durcheinander: Schottland, das war mit nem alten Rennrad vor 20 Jahren. Gebremst hat's schon, nur waren alle Schafe gut beraten, rechtzeitig das Weite zu suchen (DIE waren echt gefährlich). Brüllen hat sich als Methode aber bewährt... Systemgewicht gut 100 kg damals... Bremseigenschafen: nach heutigem Maßstab sch..., damals war ich glücklich, weil ich zuvor noch alte Seitenzubremsen... lassen wir das.

Heute bin ich mit meiner Frau und oft den Kindern unterwegs. Da wir das Fliegen (mit dem Airbus ebenso wie mit dem Fahrrad :wink: ) vermeiden wollen, waren wir auf der Suche nach DEM Urlaubsvehikel. Nun kommt erst das Tandemidee ins Spiel.

Die HS11 stand auch erst relativ spät fest (Alternativkonzept: 2x gute V- Brake, mit Avid BB7 und 185er Scheibe in Kombination). Da ich aber keine Megalaufleistungen oder Berge anstebe, reichen die Maguras locker.

Was meinst Du zum "Rest" des Entwurfes?
Wie dick ist eigentlich beim Pino die Schubstange für die Lenkung?
Ach ja: der Rahmen ist bereits im Bau. Wer so schweißt wie ich, muss viel schleifen :twisted:
Dateianhänge
twiga_bau1.jpg
der Rahmen im Bau...
twiga_bau1.jpg (68.61 KiB) 12691 mal betrachtet
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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon upndown » Sa Sep 25, 2010 10:02 am

Sorry, bin gerade etwas gehbehindert, so dass ich nicht in die Garage zum Ausmessen der Schubstange komme. Ich schätze aber etwa 12 - 14 mm.
Dein Rahmen sieht ja schon sehr weit gediehen aus, klasse.
Was auffällt, ist, dass der Hinterbau relativ schmal ist. Das war schon beim Pino2 ein Problem, dass die fetten Tandem-Marathons keinen Platz gehabt haben und damit sehr genau laufen mussten. Beim Pino 3 ist das dann gut gelöst.

... und die Bemerkung zu Schottland nimm bitte nicht tierisch ernst. Aber was sind 100kg Systemgewicht gegen 160kg oder noch mehr...
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Beitragvon Vorne. » Sa Sep 25, 2010 12:27 pm

Herzlich Willkommen im Forum!

... und schönen Dank auch für die neue Variante "Stoker" zu schreiben, nebem dem allseits beliebten "Stocker", dessen ich persönlich langsam überdrüssig wurde ;-)

Da hier im Forum die Schrauberrubrik das mit weitem Abstand am meisten frequentierte Unterforum ist, gäbe es natürlich von vielen Mitgliedern hier Tipps in rauen Mengen, ein von Grund auf neu zu bauendes Stufentandem besser zu machen als das "Pino" von Hase. Entsprechend groß war meine Freude auch, als ich Deinen Beitrag las.
(da ich vermute, dass die von Dir gewählte Überschrift ein Irrtum war, bin ich so frei, die Überschrift über meinem Beitrag zu ändern)

Leider las ich dann kurz drauf, dass der Entwurf ja schon 1:1 in geschweißtes Rohr umgesetzt wurde und somit jede Kritik oder Anregung ohnehin zu spät kommt. Deshalb will ich es mit ein paar Fragen bewenden lassen:

    Geplant ist, dass Du immer hinten (Captain) sitzt?
    Hast Du mal ein Ergonomiemännchen in den Entwurf eingefügt? Ich mache mir - u.a. - Gedanken um die Knie des Captains bei Lenkeinschlag.
    Auch ist die Sitzlänge für meinen Geschmack viel zu kurz. OK, ich bin 1,92m. Du bist kleiner als 1,60m? Dann könnt's passen. Auch mit den Knien.
    Warum ist der Rahmenstummel vorne deutlich kürzer als das Extensionsrohr?
    Warum ist das Lenkrohr nach hinten geneigt?
    Wie setzt der Synchrontrieb am Schlumpf an? Vermutlich linksseitig, aber wie? Gibt es eine "Zulassung" seitens Schlumpf für den Tandembetrieb? Gibt es Vorbilder?
    Warum verwendest Du einen 08/15-Mixed-Rahmen mit eingedrückten Kettenstreben(!)?
    ... und horizontalen Ausfallern, wenn am Ende eine Kettenschaltung reinsoll?
    ... und ohne disc-Aufnahme?
    Hast Du den Sitz selbst gebaut? Hattest Du eine Vorlage? Kannst Du was mit dem Begriff "recumbent-butt" etwas anfangen? Bekommt der Sitz noch eine Auflage? Welcher Art?

Ich finde es Klasse, was Du da machst, habe in manchen Punkten aber ein wenig das Gefühl, dass Dir die Kräfte am Tandem nicht so ganz klar sind. Bei Deiner Ablehnung der Federgabel (mit Scheibenbremse) treten sie zutage, bei der Auswahl des verbaueten Solo-Rahmens eher nicht. SCNR ;-)
Die Fügung ist klar komfortorientiert, das habe ich durchaus verstanden, aber vor Geschwindigkeiten oberhalb 60 km/h hätte ich auf dem Rahmen einen Heidenrespekt! Übrigens kenne ich keine einzige Kritik, dass der Pinorahmen nicht komfortabel genug sei, eher die, dass er nicht [seiten]steif genug sei. So gesehen verstehe ich Deinen Entwurf nicht so ganz.

Grüße!

Urs

... der das hier gespannt weiter verfolgen wird.

Tom
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Re: Stufentandem-Eigenbau

Beitragvon Tom » Sa Sep 25, 2010 1:54 pm

Hallo, auch von hier ein "Herzlich Willkommen im Forum"!
Vorne. hat geschrieben:Leider las ich dann kurz drauf, dass der Entwurf ja schon 1:1 in geschweißtes Rohr umgesetzt wurde....
...da schließe ich mich an.

Ein ähnliches Projekt mit etwas anderem Ansatz beim Rahmen mit Verwendung von fertigem Hinterbau (siehe Bild unten) habe ich 2007 in Darmstadt beim "Datterich" gesehen; das dortige Konzept scheint mir etwas steifer zu sein. Bemerkenswert auch die Arai-Bremse am VR.
Eigenbau DA 2 k.jpg
Pino-Nachbau - Foto vom "Datterich 2007"
Eigenbau DA 2 k.jpg (155.38 KiB) 12703 mal betrachtet

beim Rennen -.jpg
beim Rennen -.jpg (139.92 KiB) 12671 mal betrachtet


Auf eine Frage von Urs glaube ich, die Antwort zu kennen
Vorne. hat geschrieben: Gibt es eine "Zulassung" seitens Schlumpf für den Tandembetrieb?
..
Imho gibt es die!

Jedenfalls wünsche auch ich Dir und Deinem Projekt viel Erfolg und hoffe auf laufende Berichte :wink:
Grüße, Tom

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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon bei.beckers » Sa Sep 25, 2010 5:18 pm

Hallo,

ein paar Kommentare zu Euren Beiträgen...

>Geplant ist, dass Du immer hinten (Captain) sitzt?
Ja.

>Hast Du mal ein Ergonomiemännchen in den Entwurf eingefügt? Ich mache mir - u.a. - Gedanken um die Knie des Captains bei Lenkeinschlag.
Nee, ich hatte einen Dummy 1:1 gebaut, allerdings später etwas verändert (sträflich, sträflich...).

>Auch ist die Sitzlänge für meinen Geschmack viel zu kurz. OK, ich bin 1,92m. Du bist kleiner als 1,60m? Dann könnt's passen. Auch mit den Knien.
Ich bin 1,70m, dar Rahmen ist bewußt kurz gehalten (hoffentlich habe ich nicht übertrieben...), um den Transport an PKW oder in der Bahn zu erleichtern.

>Warum ist der Rahmenstummel vorne deutlich kürzer als das Extensionsrohr?
Was zur Hölle ist ein Extensionsrohr? Wenn damit der der Ausleger für das Rohr mit dem vorderen Tretlager gemeint war: der ist eben so kurz wie statisch vertretbar, um die möglichst geringe Transportlänge zu erreichen.

>Warum ist das Lenkrohr nach hinten geneigt?
Selber Winkel wie die Gabel = Synchroner Lauf des Gestänges. Außerdem folgt der Verlauf so dem Sitz

>Wie setzt der Synchrontrieb am Schlumpf an? Vermutlich linksseitig, aber wie? Gibt es eine "Zulassung" seitens Schlumpf für den Tandembetrieb? Gibt es Vorbilder?
Ja, ich hab' den Crossover hinten. Der Schlumpf hat im Gegensatz zu dem von mir eigentlich bevorzugten Dual Drive eine Tandemzulassung. Es gibt mit Getriebenaben nämlich einen Haken: alle bezahlbaren (also nix mit Rohloff) Getriebenaben haben gesinterte Räder. Die verschleißen bei Überlast nicht einfach stärker wie eine Kette- die platzen. Und Dinge, die einen Urlaub so aprupt beenden mochte ich nicht.

>Warum verwendest Du einen 08/15-Mixed-Rahmen mit eingedrückten Kettenstreben(!)?
Nun, es gab nicht wirklich viel Auswahl beim Rahmenbauer. Würde ich beim nächsten mal anders machen...

>... und horizontalen Ausfallern, wenn am Ende eine Kettenschaltung reinsoll?
Ich hatte das schon mal getestet, Du verunsicherst mich: Ist das ein Problem? Wenn Ja, worin genau besteht die Schwierigkeit?

>... und ohne disc-Aufnahme?
Das hatten wir schon: es werden HS11 als Bremse verbaut.

>Hast Du den Sitz selbst gebaut? Hattest Du eine Vorlage? Kannst Du was mit dem Begriff "recumbent-butt" etwas anfangen? Bekommt der Sitz noch eine Auflage? Welcher Art?
Nö, der ist von einem Liegeradhersteller aus NL. Es sind an Steiß und im Bereich der Wirbelsäule Bohrungen/Ausrundungen angebracht. Es kommt noch 10mm Isomatte und ein gutes 3D- Gewebe drüber. Ich denke, das ist OK.
Wenn es nix taugt: Dann gibts eben einen Thread hier- welcher Sitz ist der beste...?
Grüsse, Martin

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Re: immer noch Stufentandem ;-)

Beitragvon Vorne. » Fr Okt 01, 2010 12:15 pm

das ist die Stelle, an der ich Dich gerne persönlich ansprechen möchte, ich aus Unkenntnis Deines Namens aber leider nicht kann


bei.beckers hat geschrieben:>Auch ist die Sitzlänge für meinen Geschmack viel zu kurz. OK, ich bin 1,92m. Du bist kleiner als 1,60m? Dann könnt's passen. Auch mit den Knien.
Ich bin 1,70m, dar Rahmen ist bewußt kurz gehalten (hoffentlich habe ich nicht übertrieben...), um den Transport an PKW oder in der Bahn zu erleichtern.


das hatte ich mir gedacht; es war auffällig, dass das Rahmenende exakt über den Gabel-Ausfallenden lag.

@ alle, die die Grafik oben nicht ganz sehen können: abspeichern und in einem Bildprogramm betrachten.

Du kaufst Dir mit der Entscheidung halt eine geringere Verstellbarkeit ein, was aber nur von Interesse ist, wenn Du es mal ausleihen oder verkaufen willst ... für Deinen Zweck also quasi egal.
Die Kürze des Rahmens im "Captain-Abteil" finde ich da deutlich gravierender. Es gibt sehr viele threads hier bzgl. Ergonomie des Captains, weil die Sitzlänge einfach als zu kurz empfunden wird, soll heißen, sie *ist* de facto zu kurz.
Im französichen Hase-Pino-Forum gibt es ein Bild, das die Sitzlänge eines Rennrades mit dem Pino vergleicht, ich habe es neulich schon mal gesucht und nicht gefunden. Hat das mal jemand da, der / die es hier verlinken könnte? TIA :-)
Dein Argument mit der Transportabilität ist ja schön und gut, aber in erster Linie soll das Velo doch erst mal dem Menschen passen und nicht der Bahn / dem Auto, oder?

bei.beckers hat geschrieben:>Warum ist der Rahmenstummel vorne deutlich kürzer als das Extensionsrohr?
Was zur Hölle ist ein Extensionsrohr? Wenn damit der der Ausleger für das Rohr mit dem vorderen Tretlager gemeint war: der ist eben so kurz wie statisch vertretbar, um die möglichst geringe Transportlänge zu erreichen.


Sorry! Ist Auszugsrohr besser? Ausleger? egal ....

vorne. hat geschrieben:Warum ist das Lenkrohr nach hinten geneigt?

Ich gestehe, da hatte ich mir eine kleine Fangfrage gestattet ;-)

bei.beckers hat geschrieben:Selber Winkel wie die Gabel = Synchroner Lauf des Gestänges.

Klasse!
Ich hoffe auf eine entsprechend gelungene Umsetzung dieses Vorteils bei der Lenkgestängekonstruktion. </daumendrueck>

bei.beckers hat geschrieben:Selber Winkel wie die Gabel = Synchroner Lauf des Gestänges. Außerdem folgt der Verlauf so dem Sitz

möööööp!
Der Sitz - insbesondere das schmale Brettchen, was Du aktuell verschraubt hast - ist wesentlich schmaler als die Schultern Deiner Stokerin. Der Sitz bzw. der Stoker wären also eher ein Argument gewesen, die Lenkachse wie beim Einser-Pino und bei der ersten Serie des Zweier-Pinos senkrecht stehen zu lassen.

Es gibt aber noch einen Grund für das Schrägstellen, nämlich einen fahrdynamischen, was ich schon mal hier
viewtopic.php?f=6&t=93&p=4366#p4366
ausgeführt hatte.

bei.beckers hat geschrieben:>Wie setzt der Synchrontrieb am Schlumpf an? Vermutlich linksseitig, aber wie? Gibt es eine "Zulassung" seitens Schlumpf für den Tandembetrieb? Gibt es Vorbilder?
Ja, ich hab' den Crossover hinten. Der Schlumpf hat im Gegensatz zu dem von mir eigentlich bevorzugten Dual Drive eine Tandemzulassung.

oh! hast Du einen Link, bitte? Auf den Schlumpf-Seiten finde ich nichts.

bei.beckers hat geschrieben:Es gibt mit Getriebenaben nämlich einen Haken: alle bezahlbaren (also nix mit Rohloff) Getriebenaben haben gesinterte Räder. Die verschleißen bei Überlast nicht einfach stärker wie eine Kette- die platzen.

wieder was gelernt :-)

bei.beckers hat geschrieben:>Warum verwendest Du einen 08/15-Mixed-Rahmen mit eingedrückten Kettenstreben(!)?
Nun, es gab nicht wirklich viel Auswahl beim Rahmenbauer. Würde ich beim nächsten mal anders machen...

>... und horizontalen Ausfallern, wenn am Ende eine Kettenschaltung reinsoll?
Ich hatte das schon mal getestet, Du verunsicherst mich: Ist das ein Problem? Wenn Ja, worin genau besteht die Schwierigkeit?


diese horizontalen Ausfaller ermöglichen halt das Kettespannen. Nett, wenn man's braucht. Brauchst Du aber nicht mit Deiner Kettenschaltung. Dafür kaufst Du Dir aber die ganzen Nachteile mit ein, die da sind: generell instabileres Ausfallende und somit schwächeres Rahmendreieck insgesamt hinten; Möglichkeit, die Achse zu verreissen bei starkem Antritt und Fixierung nur mit Schnellspanner; der Schnellspanner stellt im vertikalen Ausfallenden kein Problem dar, im horizontalen schon. Und: Kombination mit Scheibenbremse sehr problematisch (fast unmöglich) aber die willst Du ja nicht.

bei.beckers hat geschrieben:>... und ohne disc-Aufnahme?
Das hatten wir schon: es werden HS11 als Bremse verbaut.

Das hatte ich so generell nicht verstanden. Ich dachte, Du willst die Federgabel nicht mit einer Scheibenbremse stressen. Das ist für mich nachvollziehbar.
Aber hinten - beim Tandem bekommt man hinten durchaus eine ernstzunehmende Bremswirkung zustande - würde ich auf jeden Fall eine Scheibe haben wollen, gerade wenn ich selbst baue und alle Entscheidungen selbst treffen kann.

bei.beckers hat geschrieben:>Hast Du den Sitz selbst gebaut? Hattest Du eine Vorlage? Kannst Du was mit dem Begriff "recumbent-butt" etwas anfangen? Bekommt der Sitz noch eine Auflage? Welcher Art?

Nö, der ist von einem Liegeradhersteller aus NL. Es sind an Steiß und im Bereich der Wirbelsäule Bohrungen/Ausrundungen angebracht. Es kommt noch 10mm Isomatte und ein gutes 3D- Gewebe drüber. Ich denke, das ist OK.
Wenn es nix taugt: Dann gibts eben einen Thread hier- welcher Sitz ist der beste...?


Ahhh, vom M5-Ausverkauf. Ich hätte ihn erkennen müssen ;-) Das ist der reduzierteste Sitz überhaupt, den es gibt. Er wurde meines Wissens nur am "CMPCT" verbaut, dem Faltlieger für die Reise im M5-Programm.
Das Problem, das ich sehe ist, dass er - typisch niederländisch - für stärker geneigte Positionen gedacht ist. Du verbaust ihn aber relativ aufrecht (und kannst nicht später noch nachkorrigieren, weil da "die Lenkzentrale" des Captains ist). Das bedeutet, dass der Popo Deiner Liebsten bei jedem Tritt auf de nach vorne abfallenden Sitz-Unterteil amtlich durchgewalkt wird und sie mit einem gepflegten recumbent-butt absteigen wird. Abhilfe schaffte ein aufzudoppelnder Keil z.B. aus [festem] Schaumstoff.
Oder besser: Ich würde jetzt beim Aufbau einkalkulieren, den Sitz noch gegen einen großzügigeren zu tauschen.

ui was'n langer Beitrach ...

HTH

Urs

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Re: immer noch Stufentandem ;-)

Beitragvon Tom » Fr Okt 01, 2010 1:50 pm

Vorne. hat geschrieben:
bei.beckers hat geschrieben:>Wie setzt der Synchrontrieb am Schlumpf an? Vermutlich linksseitig, aber wie? Gibt es eine "Zulassung" seitens Schlumpf für den Tandembetrieb? Gibt es Vorbilder?
Ja, ich hab' den Crossover hinten. Der Schlumpf hat im Gegensatz zu dem von mir eigentlich bevorzugten Dual Drive eine Tandemzulassung.
oh! hast Du einen Link, bitte? Auf den Schlumpf-Seiten finde ich nichts.

Musst Du gucken, z.B. hier unter
- speed-drive
-- FAQ
--- Frage 12

bzw. unter
- speed-drive
-- technische Daten, vorletzter Punkt
usw. (siehe Screen-Shots unten)
Dateianhänge
Schlumpf Tandembelastung.jpg
Schlumpf Tandembelastung.jpg (24.63 KiB) 12448 mal betrachtet
Schlumpf FAQ Moutaindrive.jpg
Schlumpf FAQ Moutaindrive.jpg (45.48 KiB) 12457 mal betrachtet
Schlumpf FAQ Speed-drive.jpg
Schlumpf FAQ Speed-drive.jpg (63.81 KiB) 12453 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Tom am Fr Okt 01, 2010 2:31 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Tom

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Re: Liegetandem- Eigenbau

Beitragvon bei.beckers » Fr Okt 01, 2010 1:59 pm

Vorne. hat geschrieben:oh! hast Du einen Link, bitte? Auf den Schlumpf-Seiten finde ich nichts.


Hat mir der Onkel Schlumpf persönlich verraten. Is ja auch logisch: Er verbaut -wie Rohloff auch- gehärtete Zahnräder, so richtig echte aus Stahl. Worauf man aber achten muss: bei der mountain drive- Untersetzung (1/2,5) kommt recht sattes Drehmoment hinten an. Habe mal von einem Velomobil- Bastler gelesen, der eine Rohloff mit dem Schlumpf kombiniert hat um die Steigfähigkeit zu erhöhen- das gab Zahnausfall am Rohloff! :shock: Außerdem stehts in der Gebrauchsanleitung (auf der Schlumpf- Seite oder im http://www...

bei.beckers hat geschrieben:Das Problem, das ich sehe ist, dass er - typisch niederländisch - für stärker geneigte Positionen gedacht ist. Du verbaust ihn aber relativ aufrecht (und kannst nicht später noch nachkorrigieren, weil da "die Lenkzentrale" des Captains ist). Das bedeutet, dass der Popo Deiner Liebsten bei jedem Tritt auf de nach vorne abfallenden Sitz-Unterteil amtlich durchgewalkt wird und sie mit einem gepflegten recumbent-butt absteigen wird. Abhilfe schaffte ein aufzudoppelnder Keil z.B. aus [festem] Schaumstoff.
Oder besser: Ich würde jetzt beim Aufbau einkalkulieren, den Sitz noch gegen einen großzügigeren zu tauschen.


Wenn ich richtig verstehe, geht es um den passenden Winkel des Beckens zum Längsholm resp. zur Pedalerie, oder? Ich wollte nach dem ersten Test das Unterteil ca. 5° geneigt (zur Pedalerie also leicht überhöht) montieren. Macht das Sinn?
Grüsse, Martin

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Re: Sitzdetails

Beitragvon Vorne. » Mo Okt 04, 2010 5:20 pm

meine Antwort hatte ich neulich gleich noch an dem Abend geschrieben. Leider gab es wieder diese unsägliche IP-Sperr-Meldung. Hoffentlich klappt es jetzt:


THX @ Tom für den Link!
Aber: Dort ist zu lesen: Links übrigens die Standardkurbel verwenden, die bereits ein Kettenblatt angeflanscht aufweist.
Naja, das ist jetzt aber Gebastel. Die rechte Kurbel hat am Pedal bekanntlich ein Rechtsgewinde und das wanderte mit dem Kurbeltausch nach links. Da hätte ich von Florian Schlumpf aber mehr Professionalität erwartet.
Egal, das kann ja jeder für sich entscheiden, was für eine Kurbel er wo verbaut ...

bei.beckers hat geschrieben:Wenn ich richtig verstehe, geht es um den passenden Winkel des Beckens zum Längsholm resp. zur Pedalerie, oder? Ich wollte nach dem ersten Test das Unterteil ca. 5° geneigt (zur Pedalerie also leicht überhöht) montieren. Macht das Sinn?


Du denkst zu kompliziert ;-)
Es geht einfach darum, dass der Stoker mit seinem Po - wie beim Liegerad eben - in einer Art "Mulde" sitzen sollte, dass das Ding halt zum vorderen Rand hin ansteigen sollte. Beim Spannsitz sollte man also darauf achten, dass gerade der vordere Rand klar definiert ist* und bei einem Schalensitz sollte das Regenwasser drin stehen bleiben. Da hat der Hintern *statisch* erst mal anständig Halt und wenn da die dynamischen Lasten des Tretens dazukommen, passiert da nicht viel.
Wenn die Sitzfläche nach vorne abfällt und / oder keinen [leicht] ansteigenden Rand hat, rutscht man 90 mal in der Minute nach vorne um weitere 90 mal wieder durch die Tretbewegung an die Lehne (Widerlager des Beckens hinten) geschubbert zu werden. Folge: der gefürchtete Recumbent-butt.

* ich vermute, dass deshalb die Sitzverlängerungen aus dem Hase-Zubehör so beliebt sind. BTW: ich hab noch einen Satz (incl. langer Griffe) über. Interesse anyone?

Grüße!

Urs

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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » Mo Okt 04, 2010 6:43 pm

Vorne. hat geschrieben:Aber: Dort ist zu lesen: Links übrigens die Standardkurbel verwenden, die bereits ein Kettenblatt angeflanscht aufweist.
Naja, das ist jetzt aber Gebastel. Die rechte Kurbel hat am Pedal bekanntlich ein Rechtsgewinde und das wanderte mit dem Kurbeltausch nach links. Da hätte ich von Florian Schlumpf aber mehr Professionalität erwartet.


Hi, da muss ich den Schlumpf aber mal in Schutz nehmen: was der liefert ist ein Tretlager (mit Schaltnocken und "leerem" Vierkant). Welche Kurbeln /Kettenblätter der Kunde dranbaut ist dessen Problem. Aber es ist halt ein Vierkant. Wer da was besseres will....
Klar- ich habe aufgrund der Verwendung von Standardkomponenten diverse Kompromisse zu schlucken. Ich muss z.B. die linke Kurbel mit Loctite einkleben. Da es SAUTEUER ist ein Rad aus Einzelteilen zu bauen, ist es fast unfinanzierbar, überall das Beste vom Besten zu verbauen. Außerdem ist es mein Erstversuch, d.h. wenn es gefällt, dann kann ich nachrüsten, umbauen, neubauen... Im Moment geht's erst mal darum, das Konzept abzutesten. Außerdem ist das Werkeln doch soooo schön 8) .
Grüsse, Martin

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Jungernfahrt!!!

Beitragvon bei.beckers » Mo Okt 04, 2010 9:06 pm

Hallo Leute!

Heute bin ich eine Weile trotz des guten Wetters im Keller verschwunden, um ein "wenig" zu schrauben. :lol: Da mir noch immer ein Gelenkkopf fehlt, habe ich die Sache provisorisch an ein Blech angeschweißt. Damit war nun die Lenkung funktionsfähig.

twiga_roll_lenker.jpg
twiga_roll_lenker.jpg (41.26 KiB) 12401 mal betrachtet


Nun den Lenker zusammenbauen. Der obere Lenkerteil lässt sich verdrehen und die Lenkstange in der Neigung justieren. Und hier ist TWIGA, mit provisorischer Bremse, Lenkung und 2 Gängen. Und Kette, natürlich :mrgreen:

twiga_rollout.jpg
twiga_rollout.jpg (107.52 KiB) 12373 mal betrachtet


Anschließend die Jungfernfahrt. Bis auf die Provisorien funzt das recht gut. Mann, hatte ich Sorge, das Teil lässt sich nicht/nur schrullig fahren. Der Lenker ist angenehm in der Haltung. Auch die Sitzpoition ist gut (nur der gute Brooks ist noch nicht zugeritten). Grins.

twiga_entjungferung.jpg
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » Sa Okt 09, 2010 10:06 pm

Hallo,

wieder ein paar Stunden im Keller, heute war die Jungfernfahrt zu Zweit! Der Stoker- Sitz ist provisorisch befestigt, der Lenker neu justiert. Geil 8)


probefahrt_2k.jpg
probefahrt_2k.jpg (99.73 KiB) 12291 mal betrachtet


Übrigens: meine Frau nimmt KEINE Drogen, sie guckt nur so, weil ich sie ohne Stokerkette den 12%- Berg vor unserem Haus hochgefahren habe :roll:

Dazu die endgültige Ausführung der Lenkung:

lenkung_k.jpg
lenkung_k.jpg (32.31 KiB) 12265 mal betrachtet


Ich hab' mich noch nicht auf die Waage getraut, aber Mann, ist das Teil fett! Durch die Wohnung und das Treppenhaus war das nicht soooo simpel ohne Demontage... :(
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon upndown » So Okt 10, 2010 11:53 am

ist ganz toll geworden. klasse!
Was mir so auffällt: Schraubensicherungen nicht vergessen! Vor allem ohne Elastikstoppmutter bei der Lenkung :shock:
Ist übrigens auch ein leidiges Thema beim Pino: Es gibt immer Schrauben, die sich selbstständig machen. Oder hast du Schraubensicherungslack benutzt?
man kann sich auf nichts mehr verlassen, nicht mal mehr auf die Unzuverlässigkeit des Wetterberichts ;-)
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » So Okt 10, 2010 12:33 pm

upndown hat geschrieben:Schraubensicherungen nicht vergessen!


Dank' Dir für den Hinweis, Du trägst Eulen nach Athen (bin bei uns in der Firma der "Schraubenfuzzi"). Klar kommt da was dran (nur nicht solange ich zusammenbau - zerlege -zusammenbau - zerlege....) :P

Für alle Interessierten: Wirklich halten tun Schrauben mit großer Klemmlänge (ab ca. 10x D) bei angemessen hohem Anzugsmoment, z.B. die "alten" (= nix Ahead) Klemmschrauben für die Lenkerbefestigung. Es hilft auch ungemein eine Belastung in Rivchtung "zu", wie man sie an den Pedalen hat. Alle Anderen wichtigen Schrauben, besonders die der Lenkung und der Bremsen sollten mit Stopp- Muttern (1x nutzen, dann wegwerfen!) oder Schraubensicherungskleber eingeschraubt werden. Zahnscheiben und Federringe taugen nichts, machen die Situation oft schlimmer (die Normen wurden allesamt zurückgezogen, weil das mittlerweile erkannt ist...). Achtung: mittere Festigkeit reicht (z.B. Loctite 243/blau), wer Wellenkleber (z.B. den grünen Loctite) nimmt, braucht einen Brenner, um die Schrauben nicht abzureißen beim ausdrehen! :mrgreen:
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon upndown » So Okt 10, 2010 1:23 pm

bei.beckers hat geschrieben:
upndown hat geschrieben:Schraubensicherungen nicht vergessen!


Dank' Dir für den Hinweis, Du trägst Eulen nach Athen (bin bei uns in der Firma der "Schraubenfuzzi"). Klar kommt da was dran (nur nicht solange ich zusammenbau - zerlege -zusammenbau - zerlege....) :P


ok, ich zieh die Eulen zurück :mrgreen:
Aber du kennst ja den Spruch mit dem Schuster und seinen Schuhen :lol:

bei.beckers hat geschrieben:Für alle Interessierten: Wirklich halten tun Schrauben mit großer Klemmlänge (ab ca. 10x D) bei angemessen hohem Anzugsmoment, z.B. die "alten" (= nix Ahead) Klemmschrauben für die Lenkerbefestigung. Es hilft auch ungemein eine Belastung in Rivchtung "zu", wie man sie an den Pedalen hat. Alle Anderen wichtigen Schrauben, besonders die der Lenkung und der Bremsen sollten mit Stopp- Muttern (1x nutzen, dann wegwerfen!) oder Schraubensicherungskleber eingeschraubt werden. Zahnscheiben und Federringe taugen nichts, machen die Situation oft schlimmer (die Normen wurden allesamt zurückgezogen, weil das mittlerweile erkannt ist...). Achtung: mittere Festigkeit reicht (z.B. Loctite 243/blau), wer Wellenkleber (z.B. den grünen Loctite) nimmt, braucht einen Brenner, um die Schrauben nicht abzureißen beim ausdrehen! :mrgreen:

Pedale: Beim Stoker hast du aber auch die Kurbeln wie beim Pino "falsch herum" eingebaut, die werden dann natürlich nicht automatisch festgezogen. Mir ist schon mal eines abgefallen :mrgreen:
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » So Okt 10, 2010 5:18 pm

bei.beckers hat geschrieben:Pedale: Beim Stoker hast du aber auch die Kurbeln wie beim Pino "falsch herum" eingebaut, die werden dann natürlich nicht automatisch festgezogen.


Recht hat er! Ich hoffe Haase hat dafür auch Sicherungskleber gnenommen, oder :?:
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Re: Stufentandem-Eigenbau

Beitragvon bei.beckers » So Okt 10, 2010 5:32 pm

Tom hat geschrieben:Ein ähnliches Projekt mit etwas anderem Ansatz beim Rahmen mit Verwendung von fertigem Hinterbau (siehe Bild unten) habe ich 2007 in Darmstadt beim "Datterich" gesehen; das dortige Konzept scheint mir etwas steifer zu sein. Bemerkenswert auch die Arai-Bremse am VR.


Nuja, da bin ich mir nicht sooo sicher. Das Teil -auch die Zusatzbremse- finde ich gut. Weniger gut finde ich, dass die Tretlagerhöhe beim Einstellen der "Sitzhöhe" bzw. der Beinlänge stark schwankt. Da ich das nur im cm- Bereich kann: geschenkt.

Aber das Hauptrohr am Tretlager des Captains ist hart! Die Gefahr entweder beim Schweißen die Gewinde einzubrennen (bei mit trotz Industrie- WIG- Gerät vorne an 1 Stelle passiert...) oder aber nicht eine wirklich optimale Verbindung hinzukriegen ist groß! Und die Schubkräfte des originalen Oberrohrs rudern ins Nichts, der Kraftfluß ist weder an das Lager der Gabel noch an das Hauptrohr angeschlossen. Überzeugt mich nicht sehr, funktioniert aber offenbar. Nur: die Steifigkeit bewegt sich höchstens auf dem Niveau der Twiga, eher darunter. :idea:
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Re: immer noch Stufentandem ;-)

Beitragvon Vorne. » Mo Okt 11, 2010 11:52 am

@ threadstarter:
Bemerkenswert: Du ziehst es weiterhin vor, incognito zu bleiben, obwohl es hier im Forum usus ist, sich mit dem realen Namen anzusprechen bzw. seine Beiträge entsprechend zu "unterzeichnen", postest aber munter Bilder von Dir selbst und sogar von Deiner Frau!

Und auch im Umgang mit dem Schraubenschlüssel sind wir denkbar weit voneinander entfernt:

vorne. hat geschrieben:Warum ist das Lenkrohr nach hinten geneigt?
bei.beckers hat geschrieben:Selber Winkel wie die Gabel = Synchroner Lauf des Gestänges.

Klasse!
Ich hoffe auf eine entsprechend gelungene Umsetzung dieses Vorteils bei der Lenkgestängekonstruktion. </daumendrueck>


Schade! Auch diese Chance vertan :-(
Die parallele Anordnung hätte Dir die Möglichkeit an die Hand gegeben, statt der verschleißanfälligen Kugelköpfe, zylindrische Drehlager zu verwenden.

Viel Spaß noch beim Weiterbasteln! (sic!)

wünscht

Urs

Tom
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Re: immer noch Stufentandem ;-)

Beitragvon Tom » Mo Okt 11, 2010 3:40 pm

Vorne. hat geschrieben:Schade! Auch diese Chance vertan :-(
Die parallele Anordnung hätte Dir die Möglichkeit an die Hand gegeben, statt der verschleißanfälligen Kugelköpfe, zylindrische Drehlager zu verwenden.
Die Chance ist doch nicht vertan!? Da gilt doch das gleiche wie hier:
bei.beckers hat geschrieben: ....Klar kommt da was dran (nur nicht solange ich zusammenbau - zerlege -zusammenbau - zerlege....)
Es ist ja offensichtlich noch ein Probe-Aufbau, um zu überprüfen, ob der Rahmen funktioniert. Und immerhin hat er später IMMER die Option, statt der Kugelgelenke Drehlager zu verwenden...
Also, erst mal das Ergebnis abwarten und nicht gleich lospoltern :wink:
Grüße, Tom

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Re: immer noch Stufentandem ;-)

Beitragvon upndown » Mo Okt 11, 2010 4:29 pm

Vorne. hat geschrieben:@ threadstarter:
Bemerkenswert: Du ziehst es weiterhin vor, incognito zu bleiben, obwohl es hier im Forum usus ist, sich mit dem realen Namen anzusprechen bzw. seine Beiträge entsprechend zu "unterzeichnen", postest aber munter Bilder von Dir selbst und sogar von Deiner Frau!

Hallo Urs,
er ist wohl einer der wenigen, die mit dem realen Namen (wie ich vermute) angemeldet ist: Sprich ihn doch einfach mit Herrn Becker an, sollte dich das beruhigen. (meinetwegen auch mit Sie, Herr Becker!)
Er hat auch noch keinen schönen Avatar eingestellt, trotzdem würden wir ihn von weitem auf der gegenüberliegenden Strassenseite sofort erkennen, es ist übrigens auch Usus, einen einigermaßen erkennbaren Avatar einzustellen. Wenn aber jemand nicht will, wird er trotzdem nicht ständig gegängelt.
Uli
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » Mo Okt 11, 2010 7:23 pm

Hallo,

ich wollte nicht unhöflich sein. Mein Name ist Martin Becker, Ihr könnt mich gerne Duzen. Wie -außer mit den Forumsnamen- kann ich meine Idendität denn preisgeben? Ich weiss das schlicht nicht, lieber VORNE (ist DAS Dein echer Name??? Wo kann ich den denn sehen?). Un wie stelle ich einen Avatar (das Bildle rechts, wie ich vermute- bei Avatar denke ich immer an diese blauen Wesen... :lol: ). Ich bitte also um Aufklärung (gerne via email, muss ja nicht das ganze Forum wissen, wie dumm ich bin).

Dann muss ich jetzt mal kurz poltern :evil: :
Wenn hier Rookies so anmacht werden, ist das fürs Forum nicht so toll. Wenn einer dünnhäutig ist, schreibt der nur einen Beitrag. Oder er liest, wie andere ""verrissen" werden und lässt es lieber gleich. Dazu kommen recht absolute Aussagen zu diversen Themen. "Chance vertan"? Schön, dass Du "weisst", dass es bessere Lösungen gibt, als die die Haase im Pino verbaut. Dass manche Vorschläge durchaus Meinungs- bzw. auch Auslegungssache (Auslegung im Sinne von "was soll es können") sind, steht da hintenan. Ich schreibe das in meiner wenigen Zeit nicht, um Euch zu nerven, sondern um den Spass und die Erfahrungen von und mit Euch zu teilen- so zumindest hatte ich den Sinn eines Forums verstanden. Und nun ists gut, ich hoffe ich bekomme eine brauchbare Einweisung zu Name und Avatar und keiner ist sauer- ich hab' Humor, ich bin's ja auch nicht.

Werden wir also wieder sachlich: Twiga hat folgende Spezifikation: gemütliches Urlaubsgefährt für 2 mitttel- fitte Urlaubsradler mit nur wenigen 100 km/Jahr normaler Fahrraddistanz: Einsatz typischerweise z.B. Donauradweg oder so, kein Downhill und nix alpin. Auslegung für mich (80kg, 170cm) als Captain und meine etwas gleich große und deutlich leichtere Frau als Stoker (Gewicht? Neee, sooo blöd bin ich nun auch nicht :oops: ), Schlachtgewicht mit Gepäck also ca. 180- 190 kg. Optimiert auf gutes Handling und Transportfähigkeit (MUST: quer hinter jedem PKW). Verwendung von einfach erhältlichen/verarbeitbaren Teilen/Materialien. Zuladung 4x Ortlieb backroller + Kanurolle hinten + Kenkertasche. Möglichst keine Komponenten (wie Getriebenaben mit Sinterrädern), die schlagartig zerstört werden und Material, das sich gutmütig verhält, wenn der Zahn der Zeit nagt (Rissbildung bei Stahl vs Bruch bei Alu und Splitter bei Karbon).
Fahrzeuggewicht sollte unter 30kg landen, bei 33kg hole ich den Schneidbrenner aber auch nicht raus. Und ca. 1000€ statt 3000€ + X, wenn möglich.

Und wie sehe ich das derzeit erfüllt? Der vordere Backroller passt genau zwischen Rad und Fuß (mit bisserl Luft...), die Länge passt auch am Peugeot 107
(< 40cm über die Rückleuchten), das Handling ist ausgezeichnet (normale Siedlungstrasse reicht zum Wenden, also besser als viele kommerzielle Recumbents). Die Steifigkeit ist bislang voll ausreichend, muss sich im 2-Zylinderbetrieb noch beweisen.

Nun zum Vorschlag von Dir, Urs:
Vorne. hat geschrieben:Schade! Auch diese Chance vertan :-(
Die parallele Anordnung hätte Dir die Möglichkeit an die Hand gegeben, statt der verschleißanfälligen Kugelköpfe, zylindrische Drehlager zu verwenden


Da gibts wieder verschiedene Sichtweisen drauf: das absolut präzise und VÖLLIG verwindungssteife Rad mag so Verschleiß vermeiden. ABER: Kein Rad ist verwindungssteif oder genau. Aus Sicht des gemeinen Maschinenbauers ist das grobe Schlosserei- und glaube mir: das sehen die Drehlager sicher auch so! Aus der Linienberührung bis flächigen Berührung in der Kugel werden bei Buchsen nämlich bei Verschränkung Punktberührungen. Aua! :cry: Im "Idealfall frisst das so, dass die Lenkung versagt (obwohl ich das für unwahrscheinlich halte). Hat das mal jemand so realisiert (bei gleichem Gewicht, als nicht mit "viel hilft viel")? Welche Erfahrungen gab es denn?
Weiterer Nachteil für mich: Da für diesen Vorschlag die Lenkachse bei meiner Twiga erheblich (hab es gerade gemessen: 150mm) verlängert werden müsste, ersetze ich die Backroller zwangsweise durch (dann sehr bodennahe) Frontroller oder verbreitere das Ding um gut 10cm. Dafür flexe ich eben das Versteifungsrohr zur Gabellagerung weg (die ist im Weg :mrgreen: ) und bekomme weitere 3-400g auf die Waage. Nee, so gut finde ich den Vorschlag nun nicht. Alle 5000km 2 neue Kugelköpfe für ca. 20€ finde ich besser. Übrigens sind die Teile aus VA, für den hinteren mit Gummikappe, vorne muss ich noch was finden (Verschleiß kommt praktisch immer von Magelschmierung und/oder Dreck und Korrosion). Für meinen Bedarf eine optimale Lösung - Ansichtssache also.
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon upndown » Mo Okt 11, 2010 7:46 pm

bei.beckers hat geschrieben:Hallo,
ich wollte nicht unhöflich sein. Mein Name ist Martin Becker, Ihr könnt mich gerne Duzen. Wie -außer mit den Forumsnamen- kann ich meine Idendität denn preisgeben? Ich weiss das schlicht nicht, lieber VORNE (ist DAS Dein echer Name??? Wo kann ich den denn sehen?). Un wie stelle ich einen Avatar (das Bildle rechts, wie ich vermute- bei Avatar denke ich immer an diese blauen Wesen... :lol: ). Ich bitte also um Aufklärung (gerne via email, muss ja nicht das ganze Forum wissen, wie dumm ich bin).

Hallo Martin,
ich persönlich finde es nicht nötig, sich mit vollem Namen zu outen. Und den Hinweis mit dem Avatar galt nicht dir. Sollte nur ein Vergleich zum Namen sein. :?
Hier wirst du natürlich geduzt, so ist es praktisch immer üblich, Ausnahmen soll es aber auch geben, ist mir aber egal, weil unwesentlich.
Und wenn man an einem Tandem bastelt, kümmert man sich dann weniger um Namen und Avatare, man hat ja besseres zu tun :mrgreen: 8)
In diesem Sinne grüßt einer von gefühlten 10 Uli's hier im Forum - tolles Unterscheidungsmerkmal 8)

bei.beckers hat geschrieben:Dann muss ich jetzt mal kurz poltern :
Wenn hier Rookies so angemacht werden, ist das fürs Forum nicht so toll.

gnädig ausgedrückt :!:
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon Tom » Mo Okt 11, 2010 8:15 pm

Hallo Martin,
bei.beckers hat geschrieben:.... lieber VORNE (ist DAS Dein echer Name??? Wo kann ich den denn sehen?)....

... ich hoffe ich bekomme eine brauchbare Einweisung zu Name und Avatar...
Also "Vorne" ist Urs - so unterschreibt er auch seine Beiträge :wink:

Das mit Deinem Namen ist ja umfassend geklärt, und - wenn Du willst - Du kannst ein Avatar-Bild unter "Persönlicher Bereich"-"Profil"-"Avatar ändern" hochladen. Wie wärs denn damit?:
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon bei.beckers » Mi Okt 13, 2010 8:15 pm

Hallo,
ich habe bei unseren französichen Pino- Freunden gefunden, was ich mir dachte: die Scheibenbremse überlastet die Federgabel wohl doch- genau da, wo es zu erwarten war.. :oops:
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon upndown » Mi Okt 13, 2010 9:11 pm

Wow, mit Avatar, und vollem Namen, sowie Ort aber noch ohne Pino bzw. vergleichbarem! Aber jetzt reichts nu wirklich, da können sich andere eine Scheibe abschneiden :oops:
Als "Würzburger" seid ihr ja heiße Kandidaten für ein süddeutsches Pinotreffen :mrgreen:

Wenn auch eine gebrochene Gabel nicht das gelbe vom Ei ist, würde ich trotzdem auf den Komfort einer Scheibenbremse nicht verzichten. Schließlich habt ihr ja auch fast 200kg Masse zum Halten zu bringen. Und wenn ich mir vorstelle, dass es bei Euch dann auch manchmal vom Umland ins Maintal geht, ist die Scheibenbremse sehr empfehlenswert.
Grüße
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Re: Eigenbau-Stufentandem

Beitragvon Tom » Do Okt 14, 2010 3:14 am

Hallo Martin,
bei.beckers hat geschrieben:Hallo,
ich habe bei unseren französichen Pino- Freunden gefunden, was ich mir dachte: die Scheibenbremse überlastet die Federgabel wohl doch- genau da, wo es zu erwarten war...
Heiner Schuchard hat sich auf der Tandemliste (tandem-fahren.de) viele Gedanken gemacht zur Belastung der Gabel durch einseitige Scheibenbremse und in der "Fahrradzukunft" einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben.

Er hat nach langem Suchen und Warten jetzt durch Jan Schauff (Fa. Schauff) eine Starrgabel für sein Tandem mit zwei (= beidseitigen) Scheibenbremsen angefertigt bekommen (und auch eine dazu passende VR-Nabe für 2 Bremsscheiben - Sondereinzelanfertigung von SON - bekommen können....).

Wir hoffen halt, dass unsere Gabel hält :wink: , wie (bis jetzt) bei Tausenden anderen Pinos.

Gruß aus Hanau

Tom

PS @ Uli: :shock: Du traust Dich was:
upndown hat geschrieben:Wow, …
Uli
Zuletzt geändert von Tom am Sa Okt 16, 2010 2:02 pm, insgesamt 1-mal geändert.


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