Belgien/Niederlande 2026
Verfasst: 24.09.2026, 20:32
Moin!
Wir sind zwar schon ein paar Tage zurück, aber irgendwie komme ich erst jetzt dazu, zu berichten. Wir waren vom 9. bis zum 18. September mit unserem Pino unterwegs. Ziel war, dass wir das Wochenende 12./13. September in Oostende verbringen wollten.
9.9. Dinslaken → Rheurdt
https://www.komoot.com/tour/3270718616
Anke musste am Mittwoch noch bis zum Nachmittag arbeiten, aber ein paar Kilometer wollten wir doch noch machen. Also sind wir ein kleines Stückchen Richtung Südwesten gefahren, um am nächsten Tag auf die erste Hauptetappe gehen zu können.
10.9. Rheurdt → Vaals (NL)
https://www.komoot.com/tour/3272671071
Am Donnerstag ging es dann weiter nach Vaals. Kurz vor dem Ziel kamen wir am Aachener Klinikum vorbei. Nicht schön, aber immerhin haben wir uns da vor 39 Jahren kennengelernt – und auch unsere spätere Trauzeugin, die in der Region geblieben ist und die unser heutiges Ziel war. Es war ein sehr schönes Wiedersehen, wir hatten sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Den Abend verbrachten wir bei unserem Stamm-Griechen von damals, wobei das Restaurant natürlich längst von seinen Söhnen geführt wird, zwei Mal umgezogen und deutlich größer geworden ist.
11.9. Vaals → Eupen (B) & Bahnfahrt nach Oostende
https://www.komoot.com/tour/3274301304
https://www.komoot.com/tour/3274863046
Am Freitag dann nur ein kurzes Stückchen bis nach Eupen. Erst mitten durch Aachen. Wir sind beide seit über 30 Jahren nicht mehr in Aachen Rad gefahren, und ich muss sagen, zumindest auf der Strecke war es deutlich angenehmer, als wir es aus Studienzeiten in Erinnerung hatten. Ein wenig hat sich da doch getan in Richtung Fahrradfreundlichkeit. Weiter ging es über den Vennradweg bis nach Belgien hinein, bis wir nach Eupen zum Bahnhof abzweigten.
Während in den Niederlanden ja inzwischen Tandems in den Zügen offiziell verboten sind, sind sie in Belgien ausdrücklich erlaubt. Der belgische Intercity bestand aus 9 Doppelstockwaggons, das Fahrradabteil ist genau im mittleren, natürlich unten. Der Eingangsbereich war ein wenig eng, aber als wir erst mal um die Ecke waren, war da ganz viel Platz. Das Fahrradticket kostet 3 €, wenn man die Hauptverkehrszeiten meidet, sonst 5 €. Da unsere Ankunft in Oostende dann schon nach 18:00 sein sollte, haben wir die 5 € bezahlt.
Jedenfalls war es eine gute Idee, in Eupen und nicht in Welkenraedt oder Verviers einzusteigen, was von Vaals aus ja auch gut erreichbar gewesen wäre. Welkenraedt wäre sogar noch näher gewesen. Aber Eupen ist der Anfangsbahnhof der IC-Verbindung, und der Zug stand schon eine halbe Stunde vor Abfahrt bereit, sodass wir in aller Ruhe einsteigen konnten. Wir sind dann ganz im Fahrradabteil durchgegangen, da wir den Zug ja auch bis zu seinem Endbahnhof benutzen wollten. In einen Zwischenhaltebahnhof ein- oder auszusteigen wäre sicherlich mühsamer gewesen. Ab Liège bis hinter Brüssel war der Zug doch deutlich voller.
Nach genau drei Stunden ganz entspannter Bahnfahrt erreichten wir pünktlich Oostende. Dann war es nur noch ein guter Kilometer bis zum Hostel, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen wollten.
12. & 13.9. Oostende
14.9. Oostende → Domburg (NL)
https://www.komoot.com/tour/3282698484
Nach einem sehr schönen Wochenende in Oostende machten wir uns am Montag auf den Rückweg, den wir wie geplant komplett mit dem Pino zurücklegten. Die geplante Strecke bis nach Hause war 450 km lang, wir hatten keine Unterkünfte vorgebucht, sodass wir sie uns frei einteilen konnten. An diesem Tag folgten wir zunächst den EuroVelo-Routen 12 und 4 entlang der Nordseeküste. Auf der Route gab es auch zwei Fährfahrten, einmal kostenlos über den Hafen in Oostende und einmal für 4 €/Person über die Westerschelde. Beide Fahrten waren mit dem Pino problemlos zu bewältigen. Nach der Westerschelde-Fähre trennen sich EuroVelo 4 und 12, und unser direkter Weg wäre eigentlich entlang der EuroVelo 4 von Vlissingen nach Middelburg und dann weiter nach Osten Richtung Heimat gewesen. Da wir aber 1990 mal einen Kurzurlaub auf der Halbinsel Walcheren verbracht haben, in der Nähe von Zoutelande, blieben wir zunächst auf der EuroVelo 12, um Walcheren entlang der Küste zu umrunden. Domburg war dann unser erster Übernachtungsort.
15.9. Domburg → Rilland
https://www.komoot.com/tour/3285303035
Am nächsten Morgen ging es dann noch ein kurzes Stück weiter bis Vrouwenpolder. Dort verließen wir die EuroVelo 12 und fuhren entlang des Fietsknooppunten-Netzwerks nach Südosten, um dort wieder auf die schon erwähnte EuroVelo 4 zu treffen, der wir dann bis nach Deutschland hinein folgen wollten. In Rilland auf Zuid-Beveland hatten wir dann unsere nächste Übernachtung.
(Rest folgt im nächsten Beitrag)
Wir sind zwar schon ein paar Tage zurück, aber irgendwie komme ich erst jetzt dazu, zu berichten. Wir waren vom 9. bis zum 18. September mit unserem Pino unterwegs. Ziel war, dass wir das Wochenende 12./13. September in Oostende verbringen wollten.
9.9. Dinslaken → Rheurdt
https://www.komoot.com/tour/3270718616
Anke musste am Mittwoch noch bis zum Nachmittag arbeiten, aber ein paar Kilometer wollten wir doch noch machen. Also sind wir ein kleines Stückchen Richtung Südwesten gefahren, um am nächsten Tag auf die erste Hauptetappe gehen zu können.
10.9. Rheurdt → Vaals (NL)
https://www.komoot.com/tour/3272671071
Am Donnerstag ging es dann weiter nach Vaals. Kurz vor dem Ziel kamen wir am Aachener Klinikum vorbei. Nicht schön, aber immerhin haben wir uns da vor 39 Jahren kennengelernt – und auch unsere spätere Trauzeugin, die in der Region geblieben ist und die unser heutiges Ziel war. Es war ein sehr schönes Wiedersehen, wir hatten sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Den Abend verbrachten wir bei unserem Stamm-Griechen von damals, wobei das Restaurant natürlich längst von seinen Söhnen geführt wird, zwei Mal umgezogen und deutlich größer geworden ist.
11.9. Vaals → Eupen (B) & Bahnfahrt nach Oostende
https://www.komoot.com/tour/3274301304
https://www.komoot.com/tour/3274863046
Am Freitag dann nur ein kurzes Stückchen bis nach Eupen. Erst mitten durch Aachen. Wir sind beide seit über 30 Jahren nicht mehr in Aachen Rad gefahren, und ich muss sagen, zumindest auf der Strecke war es deutlich angenehmer, als wir es aus Studienzeiten in Erinnerung hatten. Ein wenig hat sich da doch getan in Richtung Fahrradfreundlichkeit. Weiter ging es über den Vennradweg bis nach Belgien hinein, bis wir nach Eupen zum Bahnhof abzweigten.
Während in den Niederlanden ja inzwischen Tandems in den Zügen offiziell verboten sind, sind sie in Belgien ausdrücklich erlaubt. Der belgische Intercity bestand aus 9 Doppelstockwaggons, das Fahrradabteil ist genau im mittleren, natürlich unten. Der Eingangsbereich war ein wenig eng, aber als wir erst mal um die Ecke waren, war da ganz viel Platz. Das Fahrradticket kostet 3 €, wenn man die Hauptverkehrszeiten meidet, sonst 5 €. Da unsere Ankunft in Oostende dann schon nach 18:00 sein sollte, haben wir die 5 € bezahlt.
Jedenfalls war es eine gute Idee, in Eupen und nicht in Welkenraedt oder Verviers einzusteigen, was von Vaals aus ja auch gut erreichbar gewesen wäre. Welkenraedt wäre sogar noch näher gewesen. Aber Eupen ist der Anfangsbahnhof der IC-Verbindung, und der Zug stand schon eine halbe Stunde vor Abfahrt bereit, sodass wir in aller Ruhe einsteigen konnten. Wir sind dann ganz im Fahrradabteil durchgegangen, da wir den Zug ja auch bis zu seinem Endbahnhof benutzen wollten. In einen Zwischenhaltebahnhof ein- oder auszusteigen wäre sicherlich mühsamer gewesen. Ab Liège bis hinter Brüssel war der Zug doch deutlich voller.
Nach genau drei Stunden ganz entspannter Bahnfahrt erreichten wir pünktlich Oostende. Dann war es nur noch ein guter Kilometer bis zum Hostel, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen wollten.
12. & 13.9. Oostende
14.9. Oostende → Domburg (NL)
https://www.komoot.com/tour/3282698484
Nach einem sehr schönen Wochenende in Oostende machten wir uns am Montag auf den Rückweg, den wir wie geplant komplett mit dem Pino zurücklegten. Die geplante Strecke bis nach Hause war 450 km lang, wir hatten keine Unterkünfte vorgebucht, sodass wir sie uns frei einteilen konnten. An diesem Tag folgten wir zunächst den EuroVelo-Routen 12 und 4 entlang der Nordseeküste. Auf der Route gab es auch zwei Fährfahrten, einmal kostenlos über den Hafen in Oostende und einmal für 4 €/Person über die Westerschelde. Beide Fahrten waren mit dem Pino problemlos zu bewältigen. Nach der Westerschelde-Fähre trennen sich EuroVelo 4 und 12, und unser direkter Weg wäre eigentlich entlang der EuroVelo 4 von Vlissingen nach Middelburg und dann weiter nach Osten Richtung Heimat gewesen. Da wir aber 1990 mal einen Kurzurlaub auf der Halbinsel Walcheren verbracht haben, in der Nähe von Zoutelande, blieben wir zunächst auf der EuroVelo 12, um Walcheren entlang der Küste zu umrunden. Domburg war dann unser erster Übernachtungsort.
15.9. Domburg → Rilland
https://www.komoot.com/tour/3285303035
Am nächsten Morgen ging es dann noch ein kurzes Stück weiter bis Vrouwenpolder. Dort verließen wir die EuroVelo 12 und fuhren entlang des Fietsknooppunten-Netzwerks nach Südosten, um dort wieder auf die schon erwähnte EuroVelo 4 zu treffen, der wir dann bis nach Deutschland hinein folgen wollten. In Rilland auf Zuid-Beveland hatten wir dann unsere nächste Übernachtung.
(Rest folgt im nächsten Beitrag)